Das Trio Miosko, bestehend aus Miria Sailer – Violine, Sophia Schulz – Cello und Stephan Goldbach – Kontrabass, richtet seinen Fokus auf die Verbindung von improvisierter und notierter Musik. Ein Trio, welches bewusst Originalliteratur neben eigene Kompositionen und Arrangements verschiedenster Stücke stellt.

Das in Mittelfranken beheimatete Ensemble besteht aus Musiker*innen mit sehr unterschiedlichen Werdegängen: So treffen hier Neue Musik, freie Improvisation, klassische Kammermusik und traditioneller Jazz aufeinander und verbinden sich zu einer eigenen Klangsprache.




Miria Sailer musiziert und konzipiert als engagiertes Mitglied verschiedener Klangkörper mit bei zukunftsweisenden Konzertformaten im klassischen Musikwesen und weit darüber hinaus. Mit dem „ensemble fraktale“ gewann sie den internationalen Konzertdramaturgie Wettbewerb in Feldkirch und in einer wissenschaftlichen Arbeit beschäftigte sie sich mit dem „Wie“, „Warum“ und „Wofür“ herkömmlicher Formaten von Konzerten in der Klassik-Szene. Interdisziplinäre Projekte gewinnen zunehmend ihr Interesse; sie bespielt gemeinsam mit Musikern anderer Genres, Tänzern, Schauspielern und anderen Künstlern Bühnen aller Art. Miria Sailer studierte Violine im Bachelor und Master an den Musikhochschulen Hannover, Nürnberg und Würzburg. Regelmäßig spielt sie in zahlreichen Opern-, Kammer-, und Symphonieorchestern sowie an Tanz- und Schauspielbühnen: darunter die Nürnberger Symphoniker, Opernfestspiele Heidenheim, das Bundesjugendballett Hamburg, Theater Pfütze, Ensemble Kontraste, Kammerorchester M18 und ensemble reflektor. Sie ist mehrfache Deutschlandstipendiatin, Stipendiatin des „Yehudi Menuhin –Live Music Now – Vereins“ und Kulturvermittlerin des Mozart Labors beim Mozartfest Würzburg. Zudem gehört sie der Orchesterakademie des Lucerne Festivals des Campus Grafenegg an.


Wer würde nicht behaupten, dass das Cello mit seinem weiten Ambitus, facettenreichen Klangfarben und spieltechnischen Möglichkeiten in vielseitigen Rollen einsetzbar ist? Die Cellistin Sophia Schulz vereint verschiedene Musikstile zu einem individuellen Klang und wechselt, je nach Ensemble, die Rollen. Ausgebildet als klassische Musikerin an der Hochschule für Musik Nürnberg bei Prof. Markus Wagner ergänzte sie ihr Studium mit dem Profilschwerpunkt Jazz bei Prof. Steffen Schorn. Das besondere Interesse an interdisziplinären Projekten führten u.a. zur Zusammenarbeit mit dem Theater Pfützesowie dem nö theater Köln.

Sophia Schulz ist Trägerin des Deutschlandstipendiums, Stipendiatin des YEHUDI MENUHIN –Live Music Now – Vereins und seit 2020 Vorstandsmitglied des Orchester Ventuno.


Stephan Goldbach, für den das Bassspielen schon immer selbstverständlich in den verschiedensten Musikrichtungen zuhause war, hat in Saarbrücken und Arnheim Jazz und Neue Musik studiert und lebt und arbeitet seit 2018 in Nürnberg. Ob ein Duo mit Sopran (Duo LouLou) , die interdisziplinäre Arbeit mit zeitgenössischem Tanz (contwee dance collective: ZEIT:LOS) oder das internationale Touren mit modernem Jazz (z.B. MichelMeis4tet), Stephan Goldbach ist immer auf der Suche nach einem gewinnbringenden Austausch innerhalb von Musik und anderen Kunstformen.